Wohnungsbrand auf Bauernhof

Ortsfeuerwehr Deutsch Evern übt den Ernstfall

(JCS) Am 03.09.2014 stand für viele Kameraden (SB) der Feuerwehr Deutsch Evern das Abendprogramm bereits fest. Denn an diesem Tag sollte das erste Testspiel der deutschen Fußballnationalmannschaft nach der Fußballweltmeisterschaft stattfinden. Erneut sollte die DFB-Auswahl gegen den Finalgegner antreten.
Jedoch wurde die Vorbereitung für dieses Event um 20:05 Uhr abrupt unterbrochen. Vollalarm für die Feuerwehr Deutsch Evern wurde durch die Feuerwehreinsatzleistelle ausgelöst. Auf dem Bauernhof Pröhl in Deutsch Evern wurde ein Wohnungsbrand gemeldet. Bereits kurz nach der Alarmierung konnte das Tanklöschfahrzeug 16/25 (TLF) zum Einsatzort ausrücken. Auf der Anfahrt rüstete sich der Angriffstrupp mit Atemschutz aus. Bei der Ankunft des TLFs konnte man Rauchschwaden aus dem gekippten Fenster wahrnehmen. Schnell war klar, dass sich noch neun Personen im Unterkunftsgebäude für Erntehelfer befinden. Unter Atemschutz wurde sofort die Menschenrettung eingeleitet. Weiterhin wurde eine Riegelstellung zum Schutze des Wohngebäudes aufgebaut, sowie die Wasserversorgung sichergestellt. Weitere Atemschutztrupps gingen vor, um bei der Suche der vermissten Personen zu unterstützen. Mittels Fluchthauben konnten mehrere Personen durch das verqualmte Treppenhaus gerettet werden und an die eingerichtete Verletztensammelstelle übergeben werden. Als zweiter Rettungsweg wurde eine Steckleiter an das Gebäude angestellt und die restlichen Personen in Sicherheit gebracht. Im Anschluss wurde der Schwellbrand im Heizungsraum durch die Kameraden gelöscht. Besonders die Sprachbarrieren zwischen den polnischen Erntehelfern und den Einsatzkräften erschwerte die Rettung. Zum Glück war dies nur eine Alarmübung und der aufsteigende Rauch nur "Disconebel". Nach dem Rückbau der Gerätschaften wurde eine Übungsbesprechung durchgeführt. Besonders die Sprachbarrieren wurden hier noch einmal hervorgehoben und drauf hingewiesen, dass auch in ländlichen Regionen mit Menschen anderer Nationen zu rechnen ist. Um 22 Uhr konnten alle Kameraden das Feuerwehrgerätehaus verlassen und eventuell doch noch das ein oder andere Tor im Fernsehen beobachten.

Auch die Feuerwehr der Samtgemeinde Ilmenau arbeitet getreu dem Motto:

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